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Turnerinnen im Reich der Sinne

Die Reise der Würenlinger Turnerinnen hat nach Rüttihubelbad geführt, wo sie mit ihren Villiger Kolleginnen mehr über die Sinne erfahren haben.

Um 07.15 Uhr konnten die Turnerinnen den Suter-Car besteigen, der sie gut gelaunt über die Stillibrücke fuhr. Der Himmel war wolkenlos blau und sollte auch so bleiben. In Villigen warteten 6 Turnerinnen um mit ihnen die Reise zum Rüttihubelbad zu geniessen.

Theo der freundliche Chauffeur, fuhr den Car gemächlich und sicher zwischen noch Hunderten von anderen Autos über die Autobahn, um die Turnerinnen dann rassig zum Znünihalt nach Oensingen ins Kaffee Knaus zu bringen. Die Turnerinnen genossen den guten Kaffee und das knusprige Gipfeli, das ihnen gespendet wurde von Rösly, Sigrid und Rös. Als die Damen dann abfahren wollten, merkten sie, dass eine Turnerin fehlte -  aber wir hatten sie schnell gefunden. Sie war im Toilettenstau stecken geblieben. Weiter ging es über die Autobahn, von wo alle schon eine wunderbare Aussicht hatten auf die mit Schnee bedeckten Berner Alpen. Nach Worb fuhren die Turnerinnen durch die saftig-grüne, hügelige Landschaft, mit verstreut liegenden, schönen Berner Bauernhöfen, hoch zum Rüttihubelbad.

Rüttihubelbad ist ein anthroposophisches Tageszentrum. Maria hat hier für die Turnerinnen eine Exkursion ins Sensorium organisiert.  Dabei erfuhren die Damen einiges über ihre Sinne - Töne, Farben, Schwingungen, Düfte, Licht und Dunkelheit. Der Rundgang fing an mit der eindrücklichen Wirkung der Spirale, dann ging es weiter mit verschiedenen Farben - einzeln und in Kombination mit anderen Farben. Auch waren die Turnerinnen erstaunt wie Licht als Schatten auf Fotografien wirken kann. Zum Schluss konnten sie sich an der Wand des Dunkelzimmers fortbewegen und die verschiedenen Objekte entlang des Weges fühlen, hören und dabei erraten, was es sein könnte.  Dann gab es etwas für den Geschmackssinn: eine herrliche Berner Platte mit Bohnen, Sauerkraut, Schinken und Speck.

Nach dem Essen konnten die Turnerinnen die Umgebung erkunden. Am Eingang standen einige Spiele für Erwachsene und ein Spielplatz mit Rutschbahn und Karussell für Kinder. Das Karussell hat es den Frauen angetan und die nächste Stunde waren so alle mit Freude, Spass und viel Gelächter mit diesem Gerät beschäftigt. Von der Hinterseite des Restaurants aus bewunderten sie die typische Emmentaler Landschaft, mit atemberaubender Aussicht auf die schneebedeckten Berner Alpen. Durch eine Baumallee führte der kurze Wanderweg mit verschiedenen Sinnesstationen bis zu den Kneipp-Arm- und Fussbädern. Diesen Weg nahmen die gemütlichen Turnerinnen, während die sportlichen den Wanderweg durch den Wald und über den Grat nach Worb unter die Füsse nahmen.

In Worb trafen sich alle wieder. Da machte Theo den Vorschlag, über Land zu fahren statt über die staugeplagte Autobahn. Die Tuernerinnen waren hell begeistert und tatsächlich, es hat sich gelohnt. Theo zeigte und erzählte viel: Die Emmentaler Landschaft mit ihren schönen Gehöften. In Wohlhusen erwähnte er das Tropenmuseum. Die Willisauer Guetzli-Bäckerei zeigte er mit süsser Freude. Am Schluss noch das grosse  Lastwagenlogistik-Zentrum Galliker in Dagmersellen. Dann stellte er den Car wieder schön in den Autobahnstau, um mit etwas Verspätung in Würenlingen den Tag ausklingen zu lassen.

Diese Reise war, auch dank dem einmaligen Wetter und der guten Stimmung, ein unvergessliches Erlebnis. Die Teilnehmer danken Maria für die perfekte Organisation und Martha für die Idee, Rüttihubelbad anzuschauen. Den Villiger Frauen danken die Würenlingerinnen dafür, dass sie mitgekommen sind und ihnen viel Freude bereitet haben. Dem Chauffeur Theo danken sie natürlich auch für seinen rücksichtsvollen und vorsichtigen Fahrstil und seine freundliche Begleitung.